30 Jahre IMA - Mitarbeiterjubiläum


Seit über 30 Jahren ist unser Mitarbeiter Gerhard Humer im Bereich Engineering eine wertvolle Stütze unseres Unternehmens.

Langjährige MitarbeiterInnen sind eine wertvolle Ressource für Arbeitgeber. Sie verfügen (meist) über ein gut ausgebautes Netzwerk und wissen, an wen sie sich wenden müssen und welche Umgangsform am passendsten ist. Sie bewahren einen kühlen Kopf in stressigen Situationen und verfügen über die nötige Ruhe und Gelassenheit, um langfristig Erfolg zu haben. Als erfahrene Teammitglieder sind sie eine enorm wertvolle Wissensquelle, von der jeder im Unternehmen profitieren kann. Je länger Mitarbeiter in einem Unternehmen sind, desto loyaler und verbundener sind sie auch gegenüber dem Arbeitgeber – ein Jobwechsel ist unwahrscheinlich.


Bei uns ist diese wertvolle Stütze Gerhard Humer. Wir freuen uns mit ihm über sein 30jähriges Dienstjubiläum und haben ihn zum Interview gebeten.

 

IMA: 30 Jahre beim IMA Ingenieurbüro für Maschinen- & Anlagenbau – herzlichen Glückwunsch!

Gerhard Huemer: Dankeschön! Ja, seit November 1989 bin ich für das Unternehmen – damals noch unter dem Namen „Technom“ tätig. Im Oktober 1993 starteten wir als „IMA“ mit insgesamt 14 hochmotivierten Mitarbeitern neu durch. Der Firmensitz war damals noch in Pasching, mit Filialen in Wilhelmsburg und Stadl-Paura.

Wie bist du zum Unternehmen gekommen?

Unseren Geschäftsführer Matthias Mayer kenne ich bereits seit 1982. Damals war ich über seine Firma im Leasingbereich in der damaligen Voest eingesetzt und wurde von dieser nach einem Jahr übernommen. Nachdem sich unsere Wege immer wieder gekreuzt haben, entschied ich mich 1989 zum Wechsel und fixen Arbeitsverhältnis mit IMA.

Was war/ist dein konkreter Aufgabenbereich?

Meine Aufgabe war damals wie heute die Erstellung von Entwurfs- und Detailkonstruktionen für Fremdfirmen und für unser Schwesterunternehmen TAT-Technom-Antriebstechnik mit dem Schwerpunkt Konstruktionen für Transporttechnik.

 

Welche Skills werden in deinem Job deiner Meinung nach benötigt?

Technisches Verständnis, räumliches Vorstellungsvermögen, die Fähigkeit, Berechnungen durchzuführen und heutzutage natürlich gute Kenntnis eines CAD-Systems.

 

 

Wie hat sich die Arbeitsweise für dich als Ingenieur im Vergleich zu früher verändert?

Zu Beginn wurden die Zeichnungen ja noch mit Bleistift und Tusche auf Transparentpapier erstellt, was einen erheblichen Zeitaufwand beanspruchte. Dies hatte aber auch den Vorteil, prozentuell mehr Zeit zum Überlegen während eines Projektes zur Verfügung zu haben. Im Zeitalter der 3D-Konstruktion ist nun der Gesamtaufwand ein Bruchteil davon geworden. Die Gesamtdauer eines Projektes hat sich wesentlich verringert.

Was war dein für dich schönstes Projekt/Erlebnis für/bei IMA?

Es gibt so viele verschiedene Projekte, an denen wir gearbeitet haben – da lässt sich sehr schwer eines hervorheben. Spannende und sehr interessante Konstruktionen von beispielsweise Spiralbandspeicher durften wir damals für die VAI erstellen. Generell gestaltet(e) sich die Zusammenarbeit hier sehr gut.

 

Was war deine größte Herausforderung – wo musstest du an deine Grenzen gehen?

Äußerst herausfordernd war ein Projekt, bei dem wir durch Falschangaben der erforderlichen Konstruktionszeit durch den Kunden sehr stark in terminliche Bedrängnis gerieten. Laut Auftrag musste allerdings auf Basis Stundenaufwand verrechnet werden und der Endtermin unbedingt eingehalten werden. Das Ergebnis: Ein erheblicher Überstundenaufwand über fast 2 Monate.

 

Was macht IMA als Arbeitgeber für dich besonders?

Es ist ja nicht nur die IMA, sondern auch die TAT, die stark dazu beigetragen hat, dass ich nun über 30 Jahre hier bin. Diese Konstellation bewirkt(e) eine große Vielfalt von unterschiedlichen Konstruktionstätigkeiten – angefangen vom Industrieanlagenbau und Maschinenbau, bis hin zu Antriebs- und Fördertechnik.

Das sehr gute Betriebsklima ist außerdem auch ein ganz wichtiger Faktor, der dazu beigetragen hat.

  

Was bringt dir bei deiner Arbeit am meisten Spaß?

Das Arbeiten mit dem 3D-System ist für mich eine recht interessante Tätigkeit.

 

 

Beschreibe deinen Job mit 3 Wörtern:

Spannend, abwechslungsreich, herausfordernd.

 

Mit deinem Erfahrungsschatz: Welchen Rat/Tipp würdest du einem „jungen“ Ingenieur für seinen Berufsstart geben?

 

Man sollte sich genau umsehen, was für einen interessant ist und sich darauf fokussieren.

Sehr wichtig ist, anderen gut zuzuhören und deren Ideen zu berücksichtigen. Es braucht manchmal nur der zündende Funke zu sein, um eine gute Lösung für ein Problem zu finden.

 

Danke für das Interview.

 

 



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