15.01.2019 | Berufsalltag, Job

Die "Big-Five" zum gelungenen Vorstellungsgespräch


Das IMA Ingenieurbüro ist ein verlässlicher Partner für innovative Lösungen im Maschinenbau, im Anlagenbau sowie in der Maschinensicherheit. Im Fachbereich Personaldienstleistung vermitteln und überlassen wir hoch qualifizierte Techniker für den Personalbedarf. Während unserer Personalberatung unterstützen und begleiten wir sowohl die Unternehmen als auch die BewerberInnen. Ein erfolgreiches Vorstellungsgespräch bildet dabei eine gute Basis für die zukünftige Arbeitsbeziehung.

Mit der Einladung zum Vorstellungsgespräch erreicht der Bewerbungsprozess das nächste Level. Die folgenden „Big-Five“ ebnen den Weg zum erfolgreichen Einstellungsgespräch: Vorbereitung, Eindruck, Authentizität, Dialog und Abschluss.

 

Auf der Suche nach dem idealen neuen Mitarbeiter sind es vor allem zwei Dinge, die der Arbeitgeber über den Bewerber herausfinden möchte:

 

Hard Skills: Ausbildung, Berufserfahrung, Qualifikation

 

Soft Skills: persönliche, soziale und methodische Kompetenzen, Cultural Fit

 

 


 

 

Halten Sie, was Ihr Lebenslauf verspricht?

Passen Sie zum Unternehmen, der dort vorherrschenden Kultur und ins Team?

 

DI (FH) Wolfgang Dreu, Bereichsleitung Personal

 

 

 


Mit der Einladung zum Vorstellungsgespräch wurde die erste Hürde überwunden: Die Bewerbungsunterlagen haben ganz offenbar überzeugt, die fachlichen Qualifikationen ebenfalls. Glückwunsch! Jetzt müssen Sie nur mehr im persönlichen Gespräch punkten. Mit den „Big-Five“ bereiten Sie sich auf den wichtigen Termin optimal vor:


1) Recherche & Vorbereitung – Gute Bewerber wissen mehr!
  • Es ist Ihre Hausaufgabe als Bewerber, sich über das Unternehmen vorab zu informieren, insbesondere was dieses macht. Informationsquellen können dabei vor allem das Internet, der Jahresbericht oder aktuelle Artikel sein.
  • Lesen Sie sich Ihre Bewerbungsunterlagen und das Inserat zur ausgeschriebenen Stelle nochmals durch. Es sieht nicht gut aus, wenn Sie Ihren Lebenslauf nicht klar darstellen können oder nicht wissen, worum es geht.
  • Zur Vorbereitung gehört auch die Wahl der Kleidung und das Zusammenstellen erforderlicher Unterlagen wie Arbeitsproben oder Zeugnisse.
2) Der erste Eindruck zählt!
  • Besser zehn Minuten zu früh als zu spät. Das gibt Ihnen auch die Möglichkeit, sich mit der Umgebung vertraut zu machen und sich ein bisschen zu entspannen, bevor das eigentliche Gespräch beginnt.

Tipp: Wer im Vorhinein bereits Parkmöglichkeiten oder die Lage der Öffi-Haltestellen checkt, schont am großen Tag seine Nerven!

  • Umgangsformen:  Gehen Sie mit einem Lächeln in das Gespräch. Seien Sie höflich und unterbrechen Sie Ihren Gesprächspartner nicht.

Tipp: Hände schütteln in Maßen, selbstbewusst, nicht lasch, nicht zu fest.

  • Achten Sie auf Ihre Körperhaltung, auch beim Sitzen – gerade und aufmerksam.
3) Das Gespräch – Be yourself!
  • Auch wenn es in solch speziellen Situationen schwerfällt, spielen Sie Ihrem Gegenüber nichts vor! Bleiben Sie professionell, aber auch gleichzeitig freundlich und authentisch.
  • Bei vielen Fragen kommt es nicht darauf an, die richtige Lösung zu nennen. Meist gibt es kein Richtig oder Falsch. Wichtiger ist, dass Sie Ihre Gedankengänge erklären und Ihre Lösungswege aufzeigen bzw. begründen. Formulieren Sie weniger mit Adjektiven („Ich bin teamfähig, kreativ, belastbar …“), besser mit Beispielen. So erhält Ihr Gegenüber ein Bild von Ihrer Arbeitsweise, wie Sie an Probleme und Herausforderungen herangehen.

 

Tipp: Stellen Sie in den Antworten immer einen Bezug zu Ihnen, Ihrem Werdegang, der Stelle oder zum Unternehmen her.


4) Dialog statt Monolog
  • Mit gezielten Fragen zeigen Sie, dass Sie sich vorbereitet haben und wirklich an der Stelle interessiert sind! Hier ein paar Beispiele:

 

Warum wurde diese Stelle ausgeschrieben?

Wie werden Talente und Stärken bei Ihnen gefördert?

Wie sieht bei Ihnen die übliche Einarbeitungsphase aus?

  • Wichtig ist, dass Sie nie über Ihren aktuellen oder ehemaligen Arbeitgeber lästern. Betonen Sie, warum das Unternehmen für Sie so interessant ist, dass Sie bereit sind, den Arbeitsplatz zu wechseln.

5) Das Gesprächsende – Nachbereitung/Abschluss nicht vergessen!
  • Auch wenn das eigentliche Bewerbungsgespräch bereits beendet ist, können Sie noch glänzen. Danken Sie für das interessante Gespräch und bleiben Sie bis zum Schluss souverän. Falls noch nicht geklärt wurde, wie der weitere Verlauf des Bewerbungsprozesses ist und wann Sie mit einer Entscheidung rechnen können, dürfen Sie freundlich nachfragen.
  • Reflektieren Sie, wie das Gespräch gelaufen ist. Wie zufrieden sind Sie mit Ihren Antworten? Konnten Sie den Personaler überzeugen? Das kann Ihnen helfen, für mögliche weitere Gespräche dazuzulernen.
  • Falls Sie sich nicht bereits während dem Gespräch Notizen gemacht haben, holen Sie dies spätestens zu Hause nach! Oft vergehen zwischen dem Erstgespräch und einem möglichen zweiten Termin einige Tage/Wochen. Es ist von Vorteil, sich durch persönliche Notizen Details in Erinnerung zu rufen!

Authentizität und Glaubwürdigkeit stellen im Vorstellungsgespräch in jeder Phase wichtige Erfolgsfaktoren dar – Personaler achten darauf bereits in den Bewerbungsunterlagen und viel mehr noch im Vorstellungsgespräch. Eine erfolgreiche Bewerbung beruht auf dem Vertrauen des Unternehmens, das dem zukünftigen Mitarbeiter entgegengebracht wird. Vertrauen kann allerdings nur dann entstehen, wenn man als Bewerber als glaubwürdig und echt empfunden wird. In diesem Sinne: Überlassen Sie die Schauspielerei den Profis – im Bewerbungsprozess führt es nicht zum Erfolg!

 

Haben Sie Lust, das Gelesene gleich in die Praxis umzusetzen? Werfen Sie einen Blick auf unsere aktuell ausgeschriebenen Top Jobs in der Technik oder schreiben Sie uns einfach Ihre Initiativbewerbung!

 

Viel Erfolg!

 

 

 



Daniela Parzmair, BA

Personalreferentin bei IMA

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